Bedrohung für Mensch & Natur


Windradmonster geplant, die wir schon bald sehen, hören, fühlen sollen.

Technische Überfremdung der Landschaft, Verlust der Stille, Störung der Nachtlandschaft, Strukturbrüche der Landschaft durch die Dominanz der Windkraftanlagen u. Maßstabsverlust sind nur einige Punkte, die zu berücksichtigen sind.

Natur:
Der Bau der Windräder auf dem Hümmerich zerstört das Schutzgebiet für Tiere und gefährdete Vogelarten (Schwarzstorch, Rotmilan, Fledermäuse und Insekten, etc.) Wir groß die Gefahr ist, zeigen bedrückende Zahlen:

Alleine in den vier norddeutschen Bundesländern sterben jedes Jahr mehr als 8.500 Mäusebussarde an Windkraftanlagen, fast 8 % der gesamten Population dort. In Deutschland kommen jährlich 250.000 Fledermäuse durch die Rotoren um, schreibt die Zeitschrift GEO in der Ausgabe 08/2019. Das Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt schätzt, dass jährlich in Deutschland 1.200 Tonnen Insekten durch Windräder sterben, darunter überwiegend Weibchen, die kurz vor der Eiablage hohe schnelle Luftströmungen suchen, um sich vom Wind zu entfernten Brutplätzen tragen zu lassen. Jedes von ihnen hätte bis zu 1.000 Eier legen können. So dezimieren Windräder die jeweils nächste Generation erheblich.

Lärm:
Technische Regelwerte wie TA Lärm können die Beeinträchtigung durch WKA Geräusche nicht zutreffend erfassen. Bei WKA ist regelmäßig ein dauernder Heulton wahrzunehmen, der bei stärkerer Windgeschwindigkeit lauter wird und in Entfernungen von bis zu 3-5km bei mehreren WKA wahrzunehmen ist. (Verwaltungsgericht Oldenburg, 1998, Akt. 4 B 1807/98; Bundesamt für Naturschutz, 2000).

Infraschall:
Infraschall (oder tieffrequenter Schall) wie er von WKA erzeugt wird, liegt unterhalb der Hörgrenze des Menschen (20 Herz). Genehmigungsverfahren von WKA erfassen nur Gesundheitsgefährdungen im hörbaren Frequenzbereich. Es gibt keine Isolierungsmöglichkeiten (Schutzwälle, Bäume, Felsen etc.) gegen Infraschall (Fachverband für Strahlenschutz e.V.). Deshalb soll bei der Errichtung von Windparks im Flachland 2 km u. im Hügelland 3,2 km Mindestabstand zu Wohngebäuden eingehalten werden. (Prof. Dr. iur. Erwin Quambusch).

Gesundheit:
Psychische und physische Beschwerdebilder erzeugt von WKA und Infraschall-Immissionen bei kurzfristiger sowie langfristiger Exposition: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Tinnitus, Gleichgewichtsstörung, Schwindel, Übelkeit, Depressionen, Angstzustände, Atembeschwerden, erhöhtes Herzinfarktrisiko, Epilepsie, Störung der nächtlichen Cortisolrhythmik, Abnahme des Leistungs- und Konzentrationsvermögens und verlangsamte Reaktionszeit. (M.D. Nina Pierpond; Robert-Koch-Institut; Dr. Lange, Chefarzt Pfaffenhofen).

Wertminderungen:
Als Folge der Beeinträchtigung der Lebensqualität sinkt der Verkehrswert der Immobilien signifikant. Immobilienmakler bestätigten Wertverluste bei Immobilien in Höhe von durchschnittlich 20-30 Prozent durch die Errichtung von WKA mit Einfluss auf Wohngebiete. Im Einzelfall droht gar die völlige Unverkäuflichkeit. (Prof. Dr. Jürgen Hasse, Der Einfluss von Windkraftanlagen auf den Verkehrswert bebauter Wohngrundstücke; Prof. Dr. iur. Erwin Quambusch).

IST DAS UNSERE ZUKUNFT?

Über BI Hümmerich

Die BI Hümmerich tritt ein für den Erhalt der Natur und Landschaft rund um den Hümmerich zwischen Gebhardshain, Steineroth und Mittelhof. Deshalb kämpft sie seit Jahren dagegen, dass dort Windenergieanlagen errichtet werden. Wir mobilisieren Bürger, um den Bau der Windräder in unserer Mittelgebirgsregion zu verhindern und die heimische Natur zu schützen.
In unseren Augen wären dies Wahrzeichen verfehlter Energie- und Umweltpolitik, die noch aus über 50 Kilometer Entfernung sichtbar sind und gerade die Gemeinden in direkter Umgebung massiv beeinträchtigen.

 

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