WERDEN SIE AKTIV!


Hilfe für die Rotmilane und Schwarzstörche

Deutschland hat als fortschrittliches Land auch eine besondere Verantwortung für den Artenschutz. Der Ausbau der Windenergie ist bereits für viele Wildtiere sowie Vogelarten zu einer großen Gefahr geworden. Fledermaus, Schwarzstorch und Rotmilan fallen den todbringenden industriellen Anlagen jährlich tausendfach zum Opfer. Gründe sind zum einen die schnell kreisenden Rotoren der Windräder und zum anderen die Lärmbelästigung sowie die Vernichtung ihrer Brutstandorte durch Rodung.

Der streng geschützte Rotmilan lebt ausschließlich in Europa, in Rheinland‐Pfalz gibt es ca. 400 bis 700 Paare. Das landesweit beste Kernverbreitungsgebiet liegt im westlichen Niederwesterwald im Bereich Asbach/Altenkirchen/Selters. Hier brüten 12 bis 16 Brutpaare pro 100 km². Dieser Bereich gehört darüber hinaus bundesweit zu den besten 10 Rotmilan-Gebieten. Allein deshalb haben wir am Hümmerich eine große Verantwortung! Die Kreisverwaltung Altenkirchen prüft derzeit, ob den Bauanträgen für die Errichtung der geplanten WKA auf dem Hümmerich stattgegeben wird. Dafür werden Bundesimmissionsschutz-Gesetze sowie Natur- und Tierschutzvorgaben geprüft. Und genau hier kommen Sie ins Spiel:

Haben Sie einen Rotmilan oder einen Schwarzstorch gesehen?

Steckbrief des Rotmilan

Bildquelle: Alexander Erdbeer/fotolia.com

Steckbrief des Schwarzstorchs

Bildquelle: Erni/fotolia.com

Um nachweisen zu können, dass am Hümmerich Rotmilane und Schwarzstörche ihren Brutplatz und Lebensraum haben, ist es wichtig, das Flugverhalten zu beobachten und zu erfassen. Wie das geht, erfahren Sie hier:

Für alle, die Rotmilane erfassen wollen, hier 10 wichtige Fragen zur Beobachtung

Helfen Sie, unsere heimischen, schützenswerten Vogelarten zu retten!

Sie haben einen Rotmilan oder einen Schwarzstorch gesichtet? Dann sollten Sie ihre Beobachtungen an die Untere Naturschutzbehörde melden. Dazu dienen die beiden Karten unten, die es jeweils als Word-Dokument und als PDF-Datei für die Bereiche Gebhardshain (links) und Mittelhof (rechts) gibt. Lesen Sie dazu auch "10 wichtige Fragen zur Beobachtung" und "Steckbrief des Schwarzstorchs".

Bearbeitung mit Word

Mit dem Word-Dokument haben Sie die Möglichkeit, ihre Beobachtungen interaktiv darzustellen. Öffnen Sie dazu das Dokument und geben zunächst die wichtigsten Informationen in die Felder oben ein: Datum und Uhrzeit, Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse. Unter „Beobachtung:“ beschreiben Sie bitte kurz, was Sie gesehen haben und unter welchen Umständen.

Am Fuß der Karte befinden sich verschiebbare Elemente, die entsprechend ihrer Bedeutung bezeichnet sind. Die ziehen sie einfach auf die Karte, so wie es auf der zweiten Seite des Dokuments beschrieben ist. Wenn Sie alle Elemente, die Sie für die Darstellung Ihrer Beobachtung benötigen, an den richtigen Stellen positioniert haben, speichern Sie die Karte auf Ihrem Computer und senden Sie sie anschließend an die unten stehende E-Mail-Adresse der Unteren Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung in Altenkirchen. Das war‘s.

Bearbeitung mithilfe des PDF-Dokuments

Falls Sie keine Möglichkeit haben, die Karte mit Word zu öffnen, nutzen Sie bitte die PDF-Datei. Die lässt sich zwar leider nicht am Computer bearbeiten, aber Sie können sie ausdrucken und Ihre Beobachtungen mit farbigen Stiften entsprechend der Legende einzeichnen. Den Ausdruck können Sie dann per Post an die Untere Naturschutzbehörde schicken oder falls Sie einen Scanner haben, auch als E-Mail (Adresse siehe unten).

 

Rotmilan- und Schwarzstorch-Erfassung – Bereich Gebhardshain

Karte von Gebhardshain

Karte als Word-Datei (Bearbeitung aktivieren)
Karte als PDF-Datei

Rotmilan- und Schwarzstorch-Erfassung – Bereich Mittelhof

Karte von Mittelhof

Karte als Word-Datei (Bearbeitung aktivieren)
Karte als PDF-Datei

 

Bitte schicken Sie Ihre Sichtung per E-Mail oder als Ausdruck an:

Kreisverwaltung Altenkirchen
Umwelt- und Naturschutz
Hochstraße 28
57610 Altenkirchen
UNB@kreis-ak.de


 

Unterstützen Sie uns


Sie möchten die BI unterstützen oder weitere Informationen erhalten? Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Sollten Sie Fragen oder Anregungen zur Tätigkeit der Bürgerinitaitive haben, kontaktieren Sie uns.



Wir freuen uns über jegliche Art der Unterstützung!

Über BI Hümmerich

Die BI Hümmerich tritt ein für den Erhalt der Natur und Landschaft rund um den Hümmerich zwischen Gebhardshain, Steineroth und Mittelhof. Deshalb kämpft sie seit Jahren dagegen, dass dort Windenergieanlagen errichtet werden. Wir mobilisieren Bürger, um den Bau der Windräder in unserer Mittelgebirgsregion zu verhindern und die heimische Natur zu schützen.
In unseren Augen wären dies Wahrzeichen verfehlter Energie- und Umweltpolitik, die noch aus über 50 Kilometer Entfernung sichtbar sind und gerade die Gemeinden in direkter Umgebung massiv beeinträchtigen.

 

Werden Sie aktiv!

Lassen Sie sich in den Verteiler für weitere Informationen aufnehmen: BI-Huemmerich@t-online.de!

Treten Sie der Bürgerinitiative Hümmerich bei!

Helfen Sie uns und machen Sie Ihre Verwandten, Bekannten und Nachbarn auf die BI Hümmerich und unsere Arbeit aufmerksam. Empfehlen Sie unseren Newsletter, so dass möglichst viele erreicht werden können!

Unsere Kontaktinfos

  • Telefon:
    02747-403
  • Email:
    BI-Huemmerich@t-online.de
  • Adresse:
    BI Hümmerich
    c/o Dieter Glöckner
    Barbarastraße 14
    57580 Gebhardshain